Viele Inder essen ausschließlich vegetarisch. Diejenigen, die Fleisch essen, lehnen jedoch aus religiösen Gründen Rindfleisch ab, da im Hinduismus die Kuh, als Shivas Begleiterin Nandi, heilig ist.
Als Eiweißlieferanten dienen in der indischen Küche hauptsächlich Milchprodukte und Hülsenfrüchte. Abgesehen von rein vegetarischer Ernährung ist Hühnerfleisch über alle Kasten- und Religionsgrenzen hinweg beliebt.
Unterhalb von Goa, in Karnataka, gibt es noch Strände, die kaum touristisch erschlossen sind.
ist ein merkwürdiges, asiatisches Gefährt auf drei Rädern mit einem knatternden Zweitaktmotor, die einfache und offene Version des Taxis sozusagen. Die Sitzfläche, auf der bis zu 3 Personen Platz finden, und der kleine Gepäckraum befinden sich auf der hinteren Achse mit den zwei Rädern. Der Fahrer sitzt vorne auf einem Einzelsitz. Es gibt sie überall im Land und je nach Gebiet in unterschiedlichen, gebietstypischen Farben. Die Rikshawallahs (Wallah bedeutet Mensch und es gibt auch...
In Südindien gibt es eine Palette von Fladen und Broten aus Reismehl und Kichererbsenmehl, die zu demm typischen 'Thali' (eine Mahlzeit) gereicht werden. Dieses besteht aus aus dem Grundbaustein Reis. Besonders bekannt ist bei uns die Sorte Basmati, die in Indien angebaut wird. Dazu gereicht werden viele verschiedenen Gemüse- und Linsenzubereitungen in kleinen Schälchen. Man beginnt mit einem knackig-dünnem Fladenbrot aus Linsen und Mais namens 'Papadom' und endet mit etwas Süßem, einer Art...
Südindien
hat seinen ganz eigenen Reiz, geprägt von dem heißen Wetter, der Ozeannähe, der dunkelhäutigeren Bevölkerung und der südindischen Tempel, die ganz anders als im Norden in einem typischen Stil des Südens gebaut sind. Die Türme dieser Tempel sind in Stockwerke gegliedert, die sich nach oben verjüngen. An den Türmen befinden sich unzählige, in Stein gehauene Skulpturen, die in großer Varietät Mythologien der ihnen gewidmeten Gottheiten darstellen. Sie sind entweder bunt bemalt oder bleiben steinfarben, weiß-beige. Jeder Ort untersteht einer bestimmten Gottheit und wenn man ankommt, sucht man sie gewöhnlich im Tempel auf, um ihr Ehre zu erweisen und ihren Segen zu erhalten.
Südindien umfasst die Bundesstaaten Andhra Pradesh, Karnataka, Kerala und Tamil Nadu an der unteren Ostküste, einschließlich der Gebiete von Lakshadweep und Pondicherry. Besucher zieht es vorrangig nach Kerala. Hier gibt es herrliche Strände, die teilweise jene von Goa übertreffen in Ausdehnung, Sand- und Wasserqualität. Kerala ist die Heimat des Ayurveda, der uralten indischen Heilkunst. Sie können sich hier in einem der vielen ayurvedischen Zentren verwöhnen lassen. Das Angebot umfasst natürlich die herrlich-ölige Massage, aber auch Entschlackung, Beauty und Pancha Karma, ein Programm, mit dem bestimmte Organe entlastet werden und damit heilen können. Ausbildungsprogramme und spezielle Anti-Stress Therapien sind auch möglich. Nach Tamil Nadu, wo, wie auch auf Sri Lanka, die Sprache Tamil gesprochen wird, kommen Sie, wenn Sie den heiligen Ort Tiruvannamalai besuchen wollen, der direkt an dem heiligen Berg Arunachala liegt, der als Shiva Berg weit über die Landesgrenzen hinaus eine magische Anziehungskraft aufweist und jährlich unzählige Pilger und europäische Sucher zu sich ruft. Pondicherry und Chennai liegen an der Ostküste.
Sehenswert ist auch Mahabalipuram, ebenfalls direkt am Meer gelegen mit netten Cafés, einem großen und beliebten Swimmingpool und dem schönsten Relief Indiens (Arjunas Buße) sowie einem Strand-Tempel aus dem 5.-8. Jhd.
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