Jeder indische Ort ist von einer so einmaligen Geschichte durchdrungen und strahlt bestimmte 'Vibs' aus, dass es sich empfiehlt, nicht zu viel in kurzer Zeit 'abklappern' zu wollen, als sich vielmehr Zeit zu nehmen und alles in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Und schon während Sie zu diesem Ort unterwegs sind, lädt die Natur dazu ein, gesehen und geatmet zu werden. Die Flora und Fauna ist so anders, als wir es gewohnt sind und auch die Geräusche der Vögel, Tiere, Bahnen und Menschen versetzen...
Eine Zugfahrt bietet einen visuellen Genuss, von dem man einfach nicht genug bekommt. Im Zug werden sie 'gut' versorgt, alle 15 Minuten kommt ein 'Chaiwallah' und bringt Tee für 5 Rupien. Außerdem singen und tanzen Kinder und Bettler für ein paar Rupien. Das kann recht anstrengend sein und so empfiehlt es sich, Bahnklassen oberhalb von 'sleeperclass' zu buchen, sofern man friedvoll reisen möchte. Hier ist es ruhiger, das Essen genießbar und man bekommt sogar Laken und Handtücher. Obwohl auch...
Natürlich sagt hier jeder, auch derjenige, der noch nie dort war, den Taj Mahal natürlich. Und ja, er ist ein unübertroffenes Bauwerk der Liebe. Sie finden ihn in der Stadt Agra. Er ist ein Mausoleum direkt am Fluss Yamuna, inmitten einer weniger wohlhabenden Gegend und sie werden erleichtert aufatmen, wenn sie ihn erreicht haben. Den Hintergrund dieses Grabmals bildet der Liebesbeweis des Shah Jahan an seine Herzensdame Mumtaz Mahal im 17. Jahrhundert. Er ließ es nach dem Tod seiner Frau...
Vor der Motorisierung war eine Riksha ein meist wundervoll gearbeiteter Wagen auf drei Rädern, der von Tieren, Fahrrädern oder Menschen gezogen wurde. Fahrradrikshas sind auch heute noch in Gebrauch, so zum Beispiel in bestimmten Stadtteilen von Delhi. In
Delhi
ist Indiens Hauptstadt, weist eine lange Geschichte auf und eben so viele Sehenswürdigkeiten. Zwischen der zerfallenen aber wunderschönen und sehenswerten Befestigung des Purana Quila, eines alten Forts, wurde während der letzten Ausgrabungen herausgefunden, dass die Stadtgründung auf das Jahr 1200 v. Christi zurückgeht und mit Indra-Prastha, der legendären Metropole der Arier, identisch ist.
Aber auch hier gilt, die erste Schwelle will überwunden werden. Sich nicht vom Dreck überwältigen lassen ist die Devise. Dieser ist einfach nicht zu übersehen, selbst wenn Sie sofort in die besseren Gegenden von Neu Delhi fahren. Die ersten historischen Aufzeichnungen stammen aus dem 11 . Jhd., als die Rajput-Fürsten ihren Sitz in der Stadt hatten. Im 12. Jhd. eroberten islamische Truppen die Stadt. Der letzte Hindukönig, der in Delhi herrschte, wurde 1192 in einer Schlacht getötet. Seitdem regierten Moslemherrscher bis hin zum Anbruch der Kolonialherrschaft der Briten.
Die Stadt liegt am Westufer des Yamuna-Flusses und damit am Rande der Ganges-Ebene. Delhi besteht aus zwei voneinander getrennten Stadtteilen Neu- und Alt Delhi. Letzterer besteht aus typisch orientalischen Stadtvierteln, Tempeln, Moscheen, Basaren und engen Gassen. Besonders sehenswert ist hier das berühmte Red Fort. Der Chandni Chowk, ein großer Marktplatz, der bekannt ist wegen seiner vielen Restaurants.
Neu Delhi wurde von britischen Architekten 1931 als eine Gartenstadt symmetrisch angelegt. Zwischen Mausoleen und Erinnerungsstätten edler Herrscher und Könige finden sich hier breite Prachstraßen, verträumte Gärten, verstreut liegende Kolonialhäuser und mächtige Alleen. Der Rajpath Boulevard zieht sich vom Indischen Tor am Parlamentsgebäude vorbei, bis hin zum Rahtrapati-Bhawan Palast, der Residenz der indischen Präsidenten und früher der Vizekönige. Besuchen Sie auch das Grabmahl Humayuns und die Jantar Mantar-Sternwarte. Weiterhin den Buddha Jayanti Park, den Bahai Tempel und den Lakshmi-Narayan Tempel.
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