Jeder indische Ort ist von einer so einmaligen Geschichte durchdrungen und strahlt bestimmte 'Vibs' aus, dass es sich empfiehlt, nicht zu viel in kurzer Zeit 'abklappern' zu wollen, als sich vielmehr Zeit zu nehmen und alles in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Und schon während Sie zu diesem Ort unterwegs sind, lädt die Natur dazu ein, gesehen und geatmet zu werden. Die Flora und Fauna ist so anders, als wir es gewohnt sind und auch die Geräusche der Vögel, Tiere, Bahnen und Menschen versetzen...
Es ist nicht wirklich bequem in einer Riksha, sie hoppelt über Stock und Stein bzw. über Schlaglöcher und man wundert sich bei älteren Modellen, wie sie das überhaupt überleben. Eine Autoriksha verfügt über eher winzige Fenster, so dass man wenig von der Landschaft mitbekommt. Dennoch gehört die Rikshafahrt einfach zu einem Indienbesuch dazu und hat durchaus Ihren speziellen, direkten und in der Hitze erfrischenden Reiz.
ist ein merkwürdiges, asiatisches Gefährt auf drei Rädern mit einem knatternden Zweitaktmotor, die einfache und offene Version des Taxis sozusagen. Die Sitzfläche, auf der bis zu 3 Personen Platz finden, und der kleine Gepäckraum befinden sich auf der hinteren Achse mit den zwei Rädern. Der Fahrer sitzt vorne auf einem Einzelsitz. Es gibt sie überall im Land und je nach Gebiet in unterschiedlichen, gebietstypischen Farben. Die Rikshawallahs (Wallah bedeutet Mensch und es gibt auch...
Die Küste von Goa hat den Status eines Traumstrandes. Seit den 60iger Jahren, als Hippies die Strände für sich entdeckt haben und sogar die Beatles hier badeten, zieht es jährlich immer mehr Menschen nach Goa, dem kleinsten indischen Bundesstaat unterhalb von Bombay.
Bombay
ist die am meisten europäische der indischen Städte, und hat damit einen besonderen Charme. Offiziell wird die Stadt mittlerweile nur noch Mumbai genannt. Englische Kolonialbauten und neuindische Wolkenkratzer liegen dicht beieinander und bilden einen seltsam-schönen Kontrast. Von der riesigen, hier ansässigen Bollywood Filmindustrie haben sie sicher schon gehört oder gesehen. Sie ist hinter Hollywood die zweitgrößte Filmindustrie weltweit und wird auch als die Traumfabrik schlechthin bezeichnet.
Hier befindet sich auch das größte Geschäftsviertel Indiens, direkt neben ihm aber auch gleich Tempel, Kirchen, Moscheen und ausgedehnte Slumviertel. Die eigentliche Hauptstadt Indiens ist sicherlich Bombay. Hier spielt sich am meisten ab. Sie ist mit ca. 11,5 Mio. Einwohnern, hinter Kalkutta, die zweitgrößte Stadt Indiens.
Bombay gehörte knapp zwei Jahrhunderte zum islamischen Bundesstaat Gujarat, wurde dann von Portugal besetzt und fiel daraufhin, durch die Heirat der portugiesischen Prinzessin, in britische Hände. Die Stadt wurde kurz darauf der Britisch-Ostindischen Kompanie überlassen und war 1708-1773 deren Verwaltungssitz.
Die niedrig gelegenen nördlichen Teile der Stadt sind dünner besiedelt. Weiter nach Süden nimmt die Bevölkerungsdichte schnell zu. Zunächst kommen die Stadtteile der verschiedenen indischen Gruppierungen und Kasten und schließlich das Fort, das Geschäfts- und Bankenzentrum Indiens, mit starkem europäischen Einfluss und einer Menge ausländischer Zuwanderer. Hier im Fort ist auch das bekannte Stadtviertel Colaba in der Nähe des 'Gate of India', einem imposanten Torbogen und Wahrzeichen des Landes. In Colaba sollten sie unbedingt im Luxushotel 'Taj Mahal' einkehren und in einem seiner Cafés Chai (Tee) trinken. Hier haben sie einen herrlichen Ausblick auf den Hafen mit seinen Booten, auf das Gate of India und die Meeresweite. Was sie besonders genießen werden, ist die Ruhe und Kühle, die das wilde Treiben der Straße ablöst, und die königlichen Toiletten des 'Taj'. Gegenüber dem Hafen liegen die Höhlentempel von Elephanta, die aus dem 7. Jhd. stammen und zu den schönsten der indischen Höhlenkunst zählen. Sie sind auf der UNESCO-Liste als Weltkulturerbe verzeichnet. Victoria Gardens, jetzt umbenannt in Veermata Jijabai Bhonsle Udyan, beinhaltet das Viktoria und Albert Museum und den Zoo. Außerhalb des Parks finden Sie eine Reihe von Statuen.
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